Auf ein Wort: Weihnachten, das Fest der Hoffnung

Das Lichte und das Dunkle

Vor zwei Tagen, Wintersonnenwende, die dunkelste Nacht, der tiefste Punkt im Jahr, der kürzeste Tag im Jahr. In unserer Geschichte als Menschen, in allen Weisheitsüberlieferungen der Kulturen, erfahren wir vom Kampf Licht gegen Dunkel. Was nun ist dieses Dunkel, was ist das Lichte? Was ist Hoffnung? Im Christentum wählen wir dazu eine andere Sprache als in anderen Religionen und Kulturen. Und bei allem geht es um das Ringen, um die Hoffnung, dass das lebensspendende Licht und die Wärme wieder kommt. Im Außen und noch viel mehr, im Innen, im Herzen.

Menschenrechte

Wir alle sind in diesem Jahr durchgeschüttelt. Für viele von uns ist nichts mehr, wie es war. Ein jeder, eine jede geht anders mit diesen Herausforderungen um, ist anders betroffen. Wie ich meine, ist es unser gutes Recht, sich selbst über Gefahren zu informieren und selber über etwaige Gefahren zu entscheiden. Diese verbrieften Menschenrechte sind faktisch ausgehöhlt. Menschen, die dafür auf die Straße gehen, werden von Polizisten brutal angegangen und diskreditiert. Journalisten, die darüber berichten, werden von Polizisten mit Gewaltanwendungen daran gehindert. Politiker lachen darüber, dass Menschen für ihre Grundrechte auf die Straße gehen und sich berechtigte Sorgen machen. Wenn man sich anschaut, zu welchen Handlungen Mitmenschen in der Lage sind, insbesondere ihre Nachbarn zu denunzieren, dann erschreckt dies. Menschen aus der Nachbarschaft anzuzeigen, weil, ja warum eigentlich?

externer link https://reitschuster.de/post/polizeieinsatz-gegen-skatspieler-schlemmereien-fuer-politiker/

Mut, Meinungsfreiheit, PR und Empathie

Wer sich über all diese aktuellen Geschehnisse fern der ÖR informieren möchte, denen empfehle ich unter anderen die Seite des Journalisten Boris Reitschuster. Auf seiner Internetseite berichtet er und seine Gäste direkt und in guter journalistischer Weise über viele der Geschehnisse, die nicht in den öffentlich-rechtlichen Medien zur Sprache kommen. Auch über den Zustand hinter den Kulissen in Berlin. externer link https://reitschuster.de/post/das-ist-nicht-mehr-die-polizei-bei-der-ich-anfing/ Boris Reitschuster stellt Fragen, die es in den meisten Zeitungen nicht zu lesen gibt. Er ist ein unabhängiger Journalist. Es gibt noch andere. So zum Beispiel, ganz aus der Mitte der Gesellschaft, der Rubikon. externer link https://www.rubikon.news/artikel/der-letzte-damm

Oder auch ein Interview mit Corinna Busch über Mut, Meinungsfreiheit, Propaganda & Empathie bei Vimeo (externer link) https://vimeo.com/493757134

„Audiatur et altera pars“ für ein gutes Miteinander

Warum ich all das jetzt zu Weihnachten anspreche? Weil das gute Miteinander die letzten Monate zu oft auf der Strecke geblieben ist. Weil Menschen isoliert leben, seit Monaten. Weil Menschen, auch Kinder einsam gestorben sind, seit Monaten. Weil Kinder Angst entwickelt haben vor anderen Menschen, seit Monaten. Weil Kindern Angst eingeredet wird, Schuld sein zu können am Tod der Großeltern, wenn sie nicht dies oder jenes machen, seit Monaten. Ärzten, die im Sinne ihrer Patienten handeln, wird die Approbation entzogen. Seit Monaten, Ende offen, werden wir ganz im Sinne der „gewünschten Schockwirkung“ permanent in Angst und Panik versetzt. Menschen, die wieder zu einer Vernunft zurückkehren wollen, die im Sinne von „Audiatur et altera pars“ auch die andere Seite sehen möchten, werden gesellschaftlich geächtet. Auch dies hat gravierende Folgen, nicht nur für die einzelnen, sondern auch für die Zukunft unserer Gesellschaften. Ich frage mich oft, was sind das für Menschen, die dies alles kalt läßt?

Verwehrte Nähe

Weihnachten erinnert uns an das füreinander Dasein. Und auch dies wird uns verwehrt. Diese zutiefst menschlichen Bedürfnisse werden in Teilen der Bevölkerung, in Teilen der öffentlichen Berichterstattung nicht annähernd anerkannt als Basis für unser menschliches Sein. Das schlimmste an diesem Jahr ist das Verwehren der körperlichen Kontakte. Allen Angehörigen von alten Eltern will dieser Staat verbieten, die eigene Mutter, den eigenen Vater, den Ehepartner zu umarmen und anzufassen, sofern sie im Heim leben. Wobei es dafür keinerlei Rechtssicherheit gibt. Und der deutsche Ethikrat anderes empfiehlt. Anderen Menschen wird davon abgeraten sich zu umarmen. Wer dies für sich entscheidet, soll dies tun. Menschliche Wesen sterben ohne körperliche Kontakte, oft ganz langsam, das ist ein schleichender Prozess. Körperliche Nähe heilt und stärkt unser Immunsystem. Was sind das für Menschen, die dies nicht mehr spüren können?

Digitale Kontakte sind un-Sinnig

Wir können unsere Menschlichkeit nicht digital leben. Das ist un-sinnig. Das ist ohne die Erfahrung unserer Sinne, das macht keinen Sinn. Das ist so flach wie der Bildschirm auf dem wir den anderen anschaun können. Unmenschlich.

Wo ist die nächste menschliche Hand?

In der Weihnachtsgeschichte hören wir davon, dass Maria und Josef keine Herberge bekommen haben. Jesus Christus, der Gott der Hoffnung, der „Gott ist Rettung“, wurde in einem Stall geboren. Seine Eltern wurden nicht willkommen geheißen. Wo war dort die Mit - Menschlichkeit? Wo waren sie, die Menschen, die dieser Familie Herberge angeboten haben? Die ihnen ihre Hand gereicht haben, einer kurz vor der Geburt stehenden Frau? Die für sie da waren, als sie es am meisten gebraucht haben? Es scheint ein Sinnbild zu sein, für die heutige Zeit; zu vielen Menschen wird eben keine wärmende menschliche Hand gereicht, die sie so dringend benötigen um nicht einsam zu sein, um nicht isoliert im Krankenhaus oder Pflegeheim zu sein. Oder gar einsam zu sterben. Wie dieser 11 jährige Junge: https://reitschuster.de/post/hannes/

Zuviele dieser Geschichten, viel zu zuviele Einzelschicksale. „Man kann nicht das Leben für das Leben opfern. Leben ist Kontakt, Verbindung und Austausch auf allen Ebenen. „

Stern von Bethlehem

Und doch findet menschliche Wärme statt, fern der kalten, zu weiten Teilen empathielos gewordenen Gesellschaft, fern von Regelungen, in der menschliche Werte von Nähe und Geborgenheit in ihr Gegenteil verdreht werden. Es gibt sogar ein Fachwort dafür, Gaslighten nennt dies die Psychologie. Es gibt diese Menschen, die, die sich nicht beirren lassen von Regelungen, die dem Leben zu wider laufen. Dorthin kommen die, die dem Stern von Bethlehem folgen, dem Stern der Hoffnung auf eine Menschlichkeit, die getragen ist von Liebe und Mitgefühl. Angst engt das Denken und Fühlen sehr stark ein. Angst essen Seele auf.

Das Licht der Hoffnung

Falls die heilige Familie mit all ihren Besuchern bei uns Herberge suchen würde, wir würden nicht sagen, tut uns leid, ich muss mal nachschaun, … aber nein, es dürfen nur vier Personen aus zwei Haushalten zusammen kommen, das Kind wäre allerdings frei, nein, wir würden der ganzen Familie und den Hirten Herberge gewähren. Eine von Herzen warme Herberge.

Wir wünschen auch euch liebende Menschen, die euch Herberge geben und ihr Menschsein mit euch teilen möchten und die ihr Herz sprechen lassen.

Frohe Weihnachten, für die Leben spendende Wärme und das Licht der Hoffnung

Jutta und Holger

 

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